Montag, 17. März 2014
Das Wort zum Sonntag
Sonntag lag ich mit nem Kerl im Bett und wir wurden gerade warm miteinander. Nur Tizi hatte wohl was dagegen, stellte sich in die Ecke und lies es auf den Teppich laufen. Und nein, es war kein Wässerchen... Boah, wie das stank! Also statt Kuscheln erst mal sauber machen und guuuut durchlüften.
Nachdem der Kerl und ich fertig waren, hat Tizi noch auf den Läufer gekotzt. Meine Fresse. Was ein Stimmungskiller.
Als Katzenmama (oder Papa) muss man sich auf einiges gefasst machen und immer genug Küchen- oder Toilettenpapier zur Hand haben. Essigessenz hilft übrigens sehr gut gegen den Geruch. Nunja, man gewöhnt sich dran.



Sonntag, 16. März 2014
Nachts unterm Schreibtisch
Nachts im Museum wäre mir ja lieber. Nunja. Seit Tizi das Schlafzimmer besetzt, schläft Luzi nicht mehr bei mir im Bett, sondern unter dem Schreibtisch im Wohnzimmer. Weil er ansonsten zu gestresst ist. Und wir finden das beide ziemlich doof. Ich hab schon überlegt, mit meiner Matratze ins Wohnzimmer umzuziehen. Statt dessen habe ich mich letzte Nacht mal wieder 30 Minuten zu ihm unter den Schreibtisch gelegt. Da ist es zwar kalt und unbequem, aber er lässt sich streicheln und schnurrt. Hachja, wie schön. Okay, eigentlich ist das total bekloppt, aber trotzdem... :-)
Irgendwann später kam er dann auch kurz zu mir ins Bett, hat zwar wieder ein wenig gefaucht und gebrummt, aber zwischendrin lag er sogar endlich mal wieder schnurrend auf meiner Brust. Da kommt doch Hoffnung auf, dass er irgendwann doch wieder die ganze Nacht zu mir ins Bett kommt und ich nicht mehr unter den Schreibtisch kriechen muss.



Samstag, 15. März 2014
Laserpointer
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Fang den Fuß
"Fang den Fuß" spielt Tizi im Moment sehr gerne mit mir, wenn ich abends im Bett liege. Denn Voraussetzung ist, dass sich meine Füße unter einer Decke befinden. Mehr muss ich gar nicht tun. Nun steckt Tizi seine Pfote mit ausgestreckten Krallen am Fußende unter die Decke und fängt an zuzustoßen. Und schon spüre ich eine Kralle in meinem großen Zeh. Ihm scheint das zu gefallen. Ich hingegen würde lieber schlafen... Im Moment ist er zum Glück noch so schreckhaft, dass er abhaut, wenn ich mich bewege. Alternativ hilft es auch, die Deckenenden unter die Füßen zu ziehen.

Perfektioniert haben dieses Spiel die beiden Katzen einer Freundin. Der eine wühlt so lange unter der Decke, bis er mich mit der Kralle erwischt und ich zucke. Der andere schaut auf die Decke, sieht, dass sich etwas bewegt, und springt mit ausgefahrenen Krallen oben drauf. Oh Du dickes Autschn!